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Archivticker 2009
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Archiv 2009
IHK-Magazin Ostthüringer Wirtschaft Ausgabe Dezember 2009 Mitteldeutsches Cluster schiebt biotechnologische FuE-Projekte an
Ostthüringer Zeitung vom 20.11.2009 Mehr Beachtung gewünscht - Thüringer Medizintechnikbranche auf Medica
Wirtschaftsspiegel Thüringen - Verlagssonderveröffentlichung Oktober 2009 Medizintechnik mit Tradition und Profil
Thüringische Landeszeitung vom 15.10.2009 Drei Länder und ein gutes Team - Mitteldeutsche Biotechnologie bündelt innovative Kräfte - dreijährige Förderung
Deutsches Ärzteblatt Jahrgang 106, Heft 28-29, 1460-1461 Strategien für die Zukunft gefragt
denkform Ausgabe 02/2009 (erschienen Juni 2009) Am Puls der Zeit
Thüringische Landeszeitung vom 25.06.2009 Zukunftsmarkt erkannt
IHK-Magazin Ostthüringer Wirtschaft Ausgabe 06/07 2009 Innovative Branche Medizintechnik
IHK-Magazin Ostthüringer Wirtschaft Ausgabe 04/2009 Zukunftskonferenz Medizintechnik 2009 in Jena
Zeitschrift BIO April/Mai 2009 Endlich der richtige Durchblick
denkform Ausgabe 01/2009 (erschienen im April 2009) Modernste Technik für die Gesundheit - In Jena findet die erste Zukunftskonferenz Medizintechnik statt
Fokus Mittelstand - die Publikation der Sachsen Bank - Ausgabe März 2009 medways: Kooperationszentrale zwischen Wirtschaft und Wissenschaft
Ostthüringer Wirtschaft - Das IHK Magazin - Ausgabe Februar 2009 Von der Forschung zum Projekt
Cluster koordiniert medizintechnische Entwicklung
medways-Weiterbildungsveranstaltungen 2009
29.09.2009
"Die 4. MPG-Novelle -
wichtige Änderungen im Überblick"
26.11.2009
"Klinische Prüfung von Medizinprodukten"
medways Organisator/Ausrichter
Thüringer Gemeinschaftsstände 2009
Technikgeschichtliches Kolloquium - Bleibende Beiträge zur Ophthalmologie aus dem 20. Jahrhundert... 28.09.2009
medways Mitveranstalter der Zukunftskonferenz Medizintechnik 2009 in Jena 24. - 25.06.2009
OptoNet/amos-Workshop "Optische Systeme und Sensoren für den Zukunftsmarkt Gesundheit" mit Unterstützung von medways 02.04.2009

medways auf der MEDTEC Europe vom 3.- 5.März 2009 in Stuttgart
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Presse
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Fokus Mittelstand - Die Publikation der Sachsen Bank -
Ausgabe März 2009
medways: Kooperationszentrale zwischen Wirtschaft und Wissenschaft
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Die Medizintechnik ist eine Branche mit einem vergleichsweise hohen Forschungsanteil. Im Verbund "medways" sind die führenden deutschen Forschungsinstitute und Industrieunternehmen organisiert.
"Die Produkte unserer Industrie sind in aller Regel höchstens sieben Jahre alt. Die größten Umsätze werden generiert mit Produkten, die etwa drei Jahre alt sind", erklärt Diplom-Ingenieur Volker Wiechmann, Geschäftsführer des Kompetenzzentrums "medways". Ziel der Arbeit von medways ist es, Forschung in der vor allem mittelständisch strukturierten Medizintechnik Thüringens anzustoßen, Kooperationen zu ermöglichen sowie die schnelle Transformation der Forschungsergebnisse in marktfähige Produkte zu unterstützen. medways ist Mitglied der German Medical Technology Alliance (GMTA), einem Verbund führender deutscher Forschungsinstitute, Industrieunternehmen und Universitäten.
Erst vor wenigen Monaten hat der Verband seinen Namen von OphthalmoInnovation Thüringen e.V. in medways geändert. Warum?
Unsere Arbeit hat vor gut zehn Jahren begonnen, damals allein mit dem Thema Ophthalmologie, Augenheilkunde. Unser Fokus lag auf Forschungsprojekten zur Diagnostik und Therapie für die meisten Augenerkrankungen in den entwickelten Industrieländern. Im Laufe der Jahre haben sich die Aufgabenfelder auf nahezu alle Felder der Medizintechnik erweitert. Gleiches gilt auch für die Weiterbildungsmaßnahme, die wir für ingenieurtechnische wie auch medizinisches Fachpersonal durchführen. In diesem Prozess ist es notwendig gewesen, den Namen den erwarteten Aufgabenstellungen anzupassen.
Sie verstehen sich als Kooperationszentrale zwischen Industrie und Wissenschaft ...
Das ist richtig. Unser Schwerpunkt ist es von jeher, die Kooperation
zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zu befördern.
Die Produkte der Medizintechnik sind in aller Regel
sieben Jahre alt. Die größten Umsätze werden generiert
mit Produkten, die etwa drei Jahre alt sind. Von daher kann
man erahnen, welche Forschungsleistung notwendig ist.
Insofern ist es nachgerade überlebenswichtig, die Kooperation
zur Wissenschaft nicht nur zu suchen, sondern auch
ständig auszubauen.
Info
"medways"
ist ein Verbund führender deutscher Forschungsinstitute, Industrieunternehmen und Universitäten. Hier entstehen neue Verfahren zur Diagnostik und Therapie in der Ophthalmologie sowie weitere weltmarktfähige Produkte der Medizintechnik. Partner-Kliniken von medways sind die Helios-Kliniken GmbH - Klinik für Augenheilkunde Erfurt, die Augenklinik der Universität Jena und die Augenklinik der Ruhr-Universität Bochum sowie das Knappschaftskrankenhaus Bochum-Langendreer. Ziel der Verbundforschungsprojekte ist es, Beiträge zur verbesserten Diagnose, effizienteren Therapie und Nachsorge insbesondere für Patienten mit Netzhauterkrankungen, zu leisten.
(siehe www.kompetenznetze.de)
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Wie bezahlen die meist mittelständischen Firmen die teure Forschung?
Die Re-Investition liegt je nach Unternehmen in etwa bei
sieben bis zehn, bei manchen Unternehmen bei bis zu 20
Prozent. Die zweite Komponente ist das klassische Kreditwesen,wobei sich Banken
bei Investitionen mit Krediten
kaum zurückhalten. Die dritte Sparte sind Risikokapitalgeber,
auch für etablierte Unternehmen mit einem traditionellen
Portfolio, die bei neuen Ideen als Geldgeber da sind
und die auch auf die Unternehmen zugehen.
Die Branche wächst seit Jahren massiv. Ist das auch
eine Folge der alternden Bevölkerung in den Industriestaaten?
Das ist so. Im Moment spüren wir auch im europäischen
Kontext wenig von der Finanzkrise und ihren Folgen für die
Realwirtschaft. In den USA gibt es freilich andere Voraussetzungen:
Dort wird zunächst alles über Kreditierung
gekauft. Das gilt auch für die großen Krankenhäuser. Hier
sind die Banken zurzeit sehr zögerlich – was sich auf die
exportorientierte Medizintechnik in Deutschland natürlich
auswirkt. Denn die deutsche Branche macht das geringste
Geschäft im Inland. Und die USA ist nun mal einer unserer
größten Abnehmer, so dass Zögerlichkeiten dort sich auf
uns auswirken. Aber das betrifft im Moment die Großgerätehersteller.
Info
GMTA
Die German Medical Technology Alliance (GMTA) ist ein Verbund
führender deutscher Forschungsinstitute, Industrieunternehmen
und Universitäten. Zur GMTA gehören neben medways das Aachener
Kompetenzzentrum Medizintechnik, das Kompetenzzentrum
Minimal Invasive Medizin & Technik Tübingen Tuttlingen
MIT, das Kompetenzzentrum Miniaturisierte Monitoring- und
Interventionssysteme in Sulzbach/Saar, das Kompetenzzentrum
für Hörgeräte-Systemtechnik in Oldenburg sowie das Oldenburger
Forschungs- und Entwicklungsinstitut für Informatik-Werkzeuge
und Systeme.
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Auch die kleinen und mittelständischen Firmen glänzen
durch hohe Exporte. Haben sie sich besser vermarktet
als der Mittelstand in anderen Branchen?
Man muss unterscheiden zwischen den kleineren Unternehmen
und dem gestandenen Mittelstand. Neben der Carl
Zeiss Meditec AG haben wir drei weitere solcher Unternehmen:
Otto Bock, Bauerfeind und Trumpf Medizinsysteme.
Von den kleineren Firmen, die bis zu 200 Mitarbeiter
beschäftigen, haben wir in Thüringen weitere 40. Typisch
ist eine Beschäftigungszahl von 20 bis 30 Mitarbeitern.
Sie sind sehr gut aufgestellt, da sie über Händlersysteme
arbeiten und somit marketingtechnisch die fehlende Größe
bzw. fehlendes Kapital ausgleichen.
Grundsätzlich genießen
deutsche Medizinprodukte im Ausland eine hohe
Wertschätzung.
Im Kooperationszentrum ist auch die AOK Mitglied.
Warum das?
Als medways haben wir ein sehr gut funktionierendes
Controlling- bzw. Risikomanagement-System. All unsere
Projekte werden jährlich einmal dem Fachbeirat vorgestellt.
Der ist bewusst so zusammen gesetzt, dass konträre Auffassungen
entstehen - um Projekte von Vornherein kritisch
bewerten zu können. Vom Professor über die Vertreter der
Landesregierung und Industrie reicht dieser Fachbeirat bis
hin zum Vertreter der AOK.
Das ist durchaus gewollt, weil der AOK-Vertreter auch
Stachel im Fleisch sein will. Er beurteilt die Dinge aus Sicht
des Kostenträgers. Es ist ja klar, dass Industrie und Kostenträger
unterschiedliche Ansichten haben: Die Industrie
will verkaufen, die Kasse muss es bezahlen und hat kein
Interesse an einer ausufernden Überschwemmung mit
Gesundheitsprodukten. Sowohl Kritik in positiver wie auch
negativer Sicht als auch Impulse machen die Zusammenarbeit
mit der AOK fruchtbar.
An welchen großen Projekten arbeitet medways gerade?
Wir haben zurzeit einen unserer größten Verbünde in Bearbeitung
mit dem Thema Femtosekundenlaser-Applikation
für die Behandlung der Presbyopie. Es geht dabei darum,
die Augenlinse, die bei jedem Menschen ab 55 Jahren
verhärtet und das Adaptieren zwischen nah und fern nicht
mehr ermöglicht, zu therapieren. Das heißt, jeder der in
diese Altersgruppe kommt, braucht bald eine Lesebrille.
Die Linse ist nicht mehr dynamisch, man benötigt zwei
unterschiedliche Optiken, um das auszugleichen. Seit drei
Jahren arbeiten wir mit 13 Konsortialpartnern an diesem
Großprojekt, um mit Laser-Applikationen die Dynamik in
der Linse wieder herzustellen. Ein anspruchsvolles Projekt,
das sich im Moment in der Halbzeit der Laufzeit befindet.
Die Erfolgsaussichten sind sehr gut und man kann sich
vorstellen, welches wirtschaftliche, aber auch gesundheitspolitische
Potenzial in diesem Thema steckt; mal ganz
abgesehen von der Aufwertung der Lebensqualität der
Betroffenen.
Ein anderes Thema ist Vorsorge. Auch da sind bei uns
für die nächsten Jahre Großprojekte angedacht, die sich
damit befassen, Krankheiten frühzeitig diagnostizieren zu
können. Noch bevor die Krankheit ausgebrochen ist, um
frühzeitig therapeutisch eingreifen zu können. Schließlich
ist solche Fürsorge letztendlich preiswerter, als die Krankheit
selber behandeln zu müssen.
Internet: www.medways.eu
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