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Archiv 2006
DOZ Ausgabe 12/2006 Kompetenzzentren für Medizintechnik erfolgreich:
Bundesministerin Annette Schavan zieht positive Bilanz
denkform Ausgabe 04/2006 Preisgekrönte
Forschung für einen scharfen Blick
Viewpoint Ausgabe 02/2006 Carl Zeiss Meditec Femtosekundenlaser-Therapie
der Augenlinse - ein Projekt mit außerordentlichem Potenzial
Viewpoint 02/2006 Interessante Weiterbildungsver-
anstaltung für Augenärzte
Management & Krankenhaus vom November 2006
Kompetenzzentren für Medizintechnik erfolgreich
Bundesministerin Annette Schavan zieht positive Bilanz

Uni-Journal Jena vom Oktober 2006
Für den richtigen Durchblick sorgen Physiker an Kooperationsprojekt zur Bestimmung der Sehschärfe beteiligt

Thüringer Allgemeine vom 24. August 2006
Forschung fürs Auge

Technology Review August 2006
Innovationsstandort:Thüringen
Die Zukunft im Auge

Hallo Jena zum Sonntag 05. August 2006
Bevor die Brille angefertigt wird Bund fördert Kooperationsprojekt der FSU zur Augenforschung

Ostthüringer Zeitung vom 03. August 2006
Vorher wissen, wie die Brille wirkt Bundesministerium fördert Kooperationsprojekt der Uni Jena zur Sehschärfe-Bestimmung

Thüringer Landeszeitung vom 25. Juli 2006
Spiegel gleicht Abweichungen aus Fördermittel für Kooperationsprojekt

Handelsblatt vom 07. Juni 2006
Augenkrankheiten früh erkennen Jenaer Kompetenzzentrum entwickelt Medizintechnik für die Augenheilkunde.

Festveranstaltung Kompetenz- zentren der Medizintechnik am 23.10.2006
Broschüre "Medizintechnik Thüringen"
MEDICA 2006 vom 15.-18.November
Weiterbildungsveranstaltung Medizinprodukte und QM-Systeme 18. Oktober 2006
104. Jahrestagung der DOG 2006 21.- 24.September.2006
Weiterbildungsveranstaltung für Augenärzte 12.Juli 2006
Das Forschungsprojekt Adaptiver Echtzeit Phoropter startete am 01.07.2006
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China Med 11-14.April 2006
Weiterbildungsveranstaltung zum MPG 23.März 2006
MEDTEC 2006 7.- 9.März 2006
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Presse
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Handelsblatt vom 07. Juni 2006
Augenkrankheiten früh erkennen Jenaer Kompetenzzentrum entwickelt Medizintechnik für die Augenheilkunde.
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Augenzentrum
Funktionsdiagnostik
OphthalmoInnovation in Jena entwickelt mit seinen Partnern neue medizinische Geräte, Methoden und Verfahren zur objektiven Funktionsdiagnostik des Sehens sowie für die Lasertherapie in der Augenheilkunde. Unter dem Motto "Forschung und Service für die Augenheilkunde" vernetzt das Zentrum Grundlagenforschung, angewandte Forschung, industrielle Umsetzung und medizinische Applikation. OphthalmoInnovation gehört der Allianz der acht deutschen Kompetenzzentren der Medizintechnik an.
Erkrankungen
Je älter die Menschen werden, desto stärker wird ihr Sehvermögen durch Augenerkrankungen bedroht. In den Industriestaaten erblinden die meisten Menschen an Erkrankungen der Netzhaut (30%), gefolgt vom Glaukom (11%). Weltweit ist noch immer der Graue Star die wichtigste Ursache von schwerer Sehbehinderung und Erblindung. Seine Operation ist der häufigste und dadurch auch insgesamt der kostenträchtigste chirurgische Eingriff.
Jenaer Kompetenzzentrum entwickelt Medizintechnik für die Augenheilkunde.
"Ich glaube, dass es wichtig ist, große Forschungsprojekte von einer übergreifenden Stelle aus zu koordinieren, denn allein können zukunftsfähige Entwicklungen kaum noch in die Praxis umgesetzt werden. Dafür sind Netzwerke oder Cluster notwendig", sagt Volker Wiechmann, Geschäftsführer des Medizintechnik - Kompetenzzentrums OphthalmoInnovation (OIT) Jena. "In Thüringen haben wir mit dem Aufbau solcher Strukturen schon zeitig begonnen." Initialzündung war ein Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Jena wurde damals als einziges ostdeutsches Netzwerk ausgewählt: "Basierend auf einer langjährigen feinmechanisch - optischen Tradition, hat sich in der Region Jena - Illmenau - Erfurt eine einzigartige Bündelung wissenschaftlicher, technologischer und industrieller Kompetenz entwickelt", hieß es in der Begründung.
Das Jenaer Kompetenzzentrum für Medizintechnik arbeitet vor allem an innovativen Produkten und Dienstleistungen für die Ophthalmologie, die Augenheilkunde. "Zum Beispiel die Altersfehlsichtigkeit", erläutert Wiechmann, "sie erwischt jeden um die 50, denn mit den Jahren geht die Dynamik der Augen zurück, die Nah- und Fernsicht einzustellen. Bisher sind die ärztlichen Mittel begrenzt. Aber es gibt Chancen, dass man bald besser etwas dagegen unternehmen kann." Die Jenaer hoffen, diese Volkskrankheit möglicherweise per Laser - Farbapplikation heilen zu können. "Wenn das gelingt, wäre das ein Quantensprung in der Medizintechnik wie die Entwicklung der Kontaktlinsen", betont Wiechmann.
Geräte aus dem Ideenportfolio sind schon weltweit im Einsatz
Ein anderes Vorhaben konzentriert sich auf die Diagnostik. Durch Zellinformationen und Durchblutungsdiagnostik wollen die Ärzte Krankheiten frühzeitig erkennen und so schon vorbeugend eingreifen, bevor überhaupt Schädigungen am Auge auftreten. "Auch das wäre eine neue Qualität in der Medizin, denn bisher kann man nur Symptome behandeln", so wiechmann.
Andere Geräte aus dem Ideenportfolio sind schon weltweit im Einsatz: beispielsweise der "IOL (Intra - Okulare - Linsen) - Master" der Zeiss Meditec AG in Jena, der für die Kunstlinsen die Augen - Parameter des Patienten in Sekundenschnelle vermisst, oder der "WASCA - Analizer", der Erfolgsaussichten von Laserbehandlungen optimiert. Bei all seinen Projekten arbeitet das Zentrum eng mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft zusammen. Für klinische Kompetenz steht die Augenklinik der Friedrich Schiller Universität Jena. Kooperationen mit Medizintechnikherstellern und Medizinern bringen auch die Technische Universität Illmenau und das Fraunhofer Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik mit. Integriert sind neben der Carl Zeiss Meditec, dem weltweit führenden Medizintechnik - Anbieter von Systemlösungen für die Augenheilkunde, auch kleine und mittelständische Unternehmen wie die Imedos GmbH, die Doms Medizintechnik GmbH oder die 880JenLab GmbH.
Medizintechnik hat in Thüringen Tradition: wegbereiter waren im 19. Jahrhundert Carl Zeiss und Ernst Abbe, die die Region Jena zum Zentrum der optischen Industrie in Deutschland machten. Heute zählt die Medizintechnikbranche im Freistaat mit etwa 200 Unternehmen zu den umsatzstärksten Industriezweigen. Mit einem Anteil von 2,2 Prozent am Umsatz der gesamten deutschen Medizintechnikbranche liegt sie, bezogen auf die Einwohner- und Beschäftigtenzahl, über dem bundesdeutschen Durchschnitt.
Brigitte Pfüller, Jena
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