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Archiv 2005

Thüringer Allgemeine vom 17. November 2005
Testgerät für Sehschärfe ausgezeichnet




Medica Aktuell vom 17. November 2005
Innovationspreise für Vorhof-Laser und neue Leberdialyse-Technik Geld vom Forschungsministerium für zehn Projekte




Thüringische Landeszeitung vom 17. November 2005
Innovative Messung Jenaer Sehschärfen-Testgerät ausgezeichnet




Ostthüringer Zeitung vom 17. November 2005
Preis für Jenaer Testgerät zur Sehschärfe




Ophthalmologische Nachrichten 03/2005
Presbyopie und Katarakt mit FS-Lasern therapieren Forschungsprojekt des Kompetenzzentrums der Medizintechnik OphthalmoInnovation Thüringen




Ilmenauer Uni-Nachrichten Nr.1 Januar/Februar 2005
Innovativer OP für neue Sehkraft OphthalmoInnovation Thüringen erfolgreich bei BMBF-Wettbewerb




Thüringer Allgemeine vom 31. Januar 2005
Fast verdoppelt
Reinholz: Optikbranche erhöht die Stellenzahl in den nächsten fünf Jahren auf 14000





Westfälische Nachrichten vom 18. Januar 2005
Mit Laser gegen grauen Star und Altersweitsichtigkeit FH beteiligt sich am Projekt zur schonenden Augen-OP




Freies Wort vom 7. Januar 2005
Entwicklungsziel: Neuer OP für effektive Behandlung




Medica 2005 16.-19.November 2005




Der Medizintechnikmarkt in China
Juni / Oktober 2005





BMT 2005 14.- 17.September 2005




MEK 2005 - 4. Medizintechnik und Ergonomiekongress in Münster
17.- 18.März 2005





 
Presse
Ophthalmologische Nachrichten 03/2005
Presbyopie und Katarakt mit FS-Lasern therapieren
Forschungsprojekt des Kompetentzzentrums der Medizintechnik OphthalmoInnovation Thüringen

JENA/ERFURT - Das Kompetenzzentrum der Medizintechnik OphthalmoInnovation Thüringen (OIT) hat sich erfolgreich am Wettbewerb "Schonendes Operieren mit innovativer Technik - SOMIT" beteiligt.
Zu diesem Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) reichte das OIT den Projektantrag "Kopfchirurgisches Zentrum - CoHS" am Helios Klinikum in Erfurt ein. Zugleich soll ein zukunftsorientiertes OP-Umfeld entstehen. Forschungsziel ist die Presbyopie-Therapie auf der Grundlage innovativer Lasertechnologie.
Insgesamt bewarben sich 34 Konsortien um die ausgeschriebenen Fördermittel des Bundes. Das von OIT geführte Konsortium namhafter Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus ganz Deutschland verfolgt am Helios Klinikum Erfurt das Projekt eines völlig neuartigen OPs zur Behandlung der Altersweitsichtigkeit sowie zur Untersuchung von Möglichkeiten, lokale frühe Katarakte zu therapieren. In der Klinik für Augenheilkunde soll erforscht werden, wie mit Femtosekundenlasern die "Volkskrankheit" Presbyopie erfolgreich behandelt werden kann.
Nichtinvasiver Zugang für die Ultrakurzpuls-Laserstrahlung
Ansatz der Forscher ist, dass der transparente vordere Augenabschnitt einen nichtinvasiven Zugang für die Ultrakurzpuls-Laserstrahlung bietet, mittels der die Akkommodationsfähigkeit des Auges wieder erhöht werden kann, ohne dass kollateral Gewebeschädigungen auftreten.
Auch auf dem Anwendungsfeld der Katarakt-Operation arbeiten die Wissenschaftler an der Entwicklung einer innovativen Femtosekunden-Lasertherapie, mit deren Hilfe bereits im Frühstadium der Katarakterkrankung Einlagerungen im Auge zertrümmert und so eine weitere Eintrübung und Verhärtung der Linse verhindert werden sollen. Die klassische Operation würde damit durch ein sehr patientenschonendes und zugleich kostensenkendes Verfahren ersetzt werden. Grundlage der Arbeiten ist unter anderem ein Patent zur Vorrichtung/Methode der minimalinvasiven Beseitigung von Verhärtungen und Trübungen der Augenlinse.
Optimierter ophthalmologischer Operationssaal
Nach rund drei Jahren der insgesamt fünfjährigen Projektlaufzeit will das Konsortium mit dem Prototyp des prozessoptimierten ophthalmologischen Operationssaals in die klinische Erprobung am Helios Klinikum in Erfurt gehen. In das System soll neben den innovativen OP-Verfahren selbst auch eine durchgängie Patientenlogistik und ein modular aufgebautes Patienten-Transport- und Positioniersystem integriert sein, wodurch sich die OP-Zeiten erheblich verkürzen. Ein zentrales Entwicklungsziel besteht in der erheblichen Verbesserung der Genauigkeit der Laserpositionierung um eine Größenordnung gegenüber dem internationalen Stand der Technik. Nach erfolgreicher Erprobung soll das System auf andere Gebiete der Gesichtschirurgie, so im HNO- und Neurochirurgiebereich, übertragen werden können und nachhaltige ökonomische Effekte bewirken.
Fördersumme sieben Millionen Euro
An der Realisierung des mit rund sieben Millionen Euro geförderten Projektes sind zwölf Partner beteiligt - neben dem Helios Klinikum Erfurt die Helios Research GmbH Berlin, die Universitäts-Augenklinik Mainz, das Institut für Biomedizinische Technik und Informatik der Technischen Universität Ilmenau, das Institut für angewandte Physik der Friedrich Schiller Universität Jena, das Zentrum ffür Ergonomie und Gebrauchstauglichkeit der Fachhochschule Münster, das Fraunhofer Institut für angewandte Optik und Feinmechanik Jena, das Fraunhofer Institut für Zerstörungsfreie Materialprüfung Dresden, die Deutsche Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE sowie die Medizintechnik Unternehmen Carl-Zeiss Meditec AG Jena, Jenoptik AG und Trumpf Medizinsysteme, Saalfeld. (dk)

i Informationen:
Kompetenzzentrum der Medizintechnik
OphthalmoInnovation Thüringen
Volker Wiechmann, Geschäftsführer
Wildenbruchstr. 15
D-07745 Jena
tel. 049(0)3641-67-56-90
fax: 049(0)3641-67-56-93
e-Mail:vw@ophthalmoinnovation.de

Prof. Dr.-Ing. habil. Günter Henning
Sprecher des Kompetenzzentrums der Medi-
zintechnik OphthalmoInnovation
Thüringen
TU Ilmenau, Institut für Biomedizinische
Technik und Informatik
tel.:049(0)3677-69-28-61
e-mail:guenter.henning@tu-ilmenau.de


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