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Archiv 2003

Ophthalmologische Nachrichten 12/2003
Drucktoleranz des Sehnervenkopfes ausloten
Preußner erfolgreich bei BMBF-Innovationswettbewerb





viewpoint Ausgabe 03/2003 Carl Zeiss Meditec
Workshop über die Anforderungen
der amerikanischen Gesundheitsbehörde





der Augenspiegel 11/2003
Medica 2003
Kompetenzzentren präsentieren sich erstmals gemeinsam





DGBMT health technologies 21. Jahrgang 03/2003
OphthalmoInnovation Thüringen




Ophthalmologische Nachrichten
Kongressausgabe 1 09/2003 vom 101. Kongress der DOG

Digitale Spaltlampe
Prototyp bei OphthalmoInnovation





Lufthansa Magazin 5/2003
www.kompetenznetze.de - Report - Region Jena
Wo Innovationen zuhause sind





VDI nachrichten vom 4. April 2003
Kompetenznetze: Innovative Regionen bündeln ihr Hightech-Wissen
Willkommen in der Denkfabrik Jena





Thüringer Allgemeine vom 27. Januar 2003
Scharfer Blick ins Auge
TU Ilmenau: Neue Technik hilft bei der Früherkennung von Krankheiten






Medica 19.- 22.November 2003



Veranstaltung "Qualitätsrichtlinien für Medizingeräte der Amerikanischen Gesundheitsbehörde (FDA)"
03.Juli 2003


Workshop FDA

101. Tagung der DOG
25.- 28. September 2003


101. Tagung DOG

Markt- und Projektvorstellung Medizintechnik Malaysia am 8. Juli 2003 in Erfurt


Weiterbildungsveranstaltung für Augenoptiker 18.Juni 2003

Weiterbildungsveranstaltung für Augenoptiker

Weiterbildungsveranstaltung für Augenärzte 14.Mai 2003



Broschüre "Medizintechnik Thüringen" 2003



 
Presse
Lufthansa Magazin 5/2003
www.kompetenznetze.de - Report - Region Jena
Wo Innovationen zuhause sind


Jena strebt mit Kompetenznetzen an die Spitze innovativer Regionen. Forscher und Unternehmen aus aller Welt fühlen sich von der wissenschaftlichen Exzellenz und dem Aufbruchgeist in der Uni-Stadt angezogen. Gründungen boomen, Erfindungen sorgen weltweit für Furore.

Es ist exakt 137 Jahre her, als Industrie und Forschung in Gestalt des geschäftstüchtigen Unternehmers Carl Zeiss und des genialen Wissenschaftlers Ernst Abbe im thüringischen Jena eine äußerst fruchtbare Symbiose eingehen. Abbe entwirft eine Theorie zur präzisen Berechnung optischer Linsen und entsprechende Fertigungstechniken. Fortan kann Zeiss, der Abbe bald auch zu seinem Geschäftspartner macht, die Optiken für Feldstecher, Mikroskope, fotografische Objektive und Messinstrumente in bis dahin nicht gekannter Präzision und Zuverlässigkeit herstellen. Die Stadt an der Saale steigt zu einem bis heute weltweit beachteten Zentrum der optischen Industrie auf.

Ganz im Geist von Zeiss und Abbe, und anknüpfend an die optische und feinmechanische Tradition, planen Forscher und Unternehmer aus der Region erneut, mit vereinten Kräften die Welt zu erobern. Diesmal mit wegweisenden Geräten und Techniken für die Medizin, die Biotechnologie, die Bildverarbeitung und die Optoelektronik. Ein Schwerpunkt, zu dem sie sich im Kompetenznetz OphthalmoInnovation zusammengefunden haben, ist die Augenheilkunde.

Eines der spektakulärsten Projekte treibt eine Forschergruppe um Dietrich Schweitzer von der Augenklinik der Jenaer Friedrich-Schiller-Universität voran. Die Wissenschaftler entwickeln ein bildgebendes Verfahren zur Früherkennung des altersbedingten Makula-Degeneration. Die Makula ist der Bereich des schärfsten Sehens auf der Netzhaut. Im Alter sterben die dort befindlichen Lichtrezeptoren aus bisher unbekannten Gründen bei vielen Menschen ab - sie erblinden. Allein rund zwei Millionen Deutsche sind von dieser Krankheit betroffen.
Andere Forschungsansätze mündeten bereits in erfolgreiche Produkte und Unternehmensgründungen. So ist die Imedos GmbH in Weimar aus der Jenaer Augenklinik hervorgegangen. Das Unternehmen hat ein Gerät entwickelt, das das Verhalten der Blutgefäße in der Netzhaut analysiert, etwa bei Veränderungen des Augeninnendrucks oder anch der Einnahme von Medikamenten. Die Erkenntnisse liefern wichtige Hinweise für die Behandlung des grünen Stars.
Die im Jahr 2000 gegründete Eldith GmbH in Ilmenau hat ebenfalls die Ergebnisse eines Forschungsprojektes genutzt, um ein viel gefragtes Produkt zu entwickeln. Das Gerät verkürzt Gesichtsfeld-Untersuchungen auf weniger als 10 Minuten. vorher dauerte die Prozedur bis zu 40 Minuten.

Auch etablierte Firmen profitieren vom Ideenreichtum der in OphthalmoInnovation fokussierten Kompetenzen wie die der Friedrich-Schiller-Universität, des Jenaer Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF) sowie des Instituts für Biomedizinische Technik und Informatik der Technischen Universität Ilmenau. Die Jenaer Carl Zeiss Meditec AG etwa, die rund 380 Mitarbeiter beschäftigt und im vergangenen Geschäftsjahr knapp 120 Millionen Euro umsetzte, hat schon mehrfach auf die Expertise der renommierten Einrichtungen zurückgegriffen. Die Ergebnisse: Ein Laser, der selbst extreme Fehlsichtigekeiten durch Abtragen von Hornhautschichten in wenigen sEkunden korrigiert, und ein Skalpell, an dessen Spitze ein mikroskopisch kleines Plasma erzeugt wird. Damit kann der Chirurg krankes Gewebe im hinteren Auge herausschneiden.


Präzisionsgerät zum exakten berührungslosen Vermessen von Achslänge, Hornhautradien und Vorderkammertiefe des Auges
© Carl Zeiss Meditec AG


"Die über das Kompetenznetz angebahnten und forcierten Kontakte ermöglichen eine höchst effektive Zusammenarbeit", lobt Meditec-Chef Ulrich Krauss. Der Koordinator von OphthalmoInnovation, Volker Wiechmann, sieht eine durchgehende Kompetenzkette von der Grundlagenforschung bis zur klinischen Erprobung. "Entwicklung und Zulassungsverfahren sind so enorm teuer, dass kein Unternehmen oder Institut alles allein finanzieren könnte."
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