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Archiv 2002

Ophthalmologische Nachrichten Ausgabe 12/2002
Medica 2002 - Preise für ophthalmologische Projekte
Die Augenheilkunde war auf der größten Medizintechnik-Messe der Welt mit zahlreichen Innovationen vertreten.





Ostthüringer Zeitung vom 23. November 2002
Thüringer Firmen auf Messe in Japan präsent




Thüringer Allgemeine vom 21. November 2002
Forschen gegen die Erblindung im Alter
Zwei Jenaer Wissenschaftlergruppen wurden auf der Medizintechnikmesse Medica ausgezeichnet





Ophthalmologische Nachrichten Ausgabe 11/2002
Auszeichnung auf der Medica verliehen - Innovationspreis für Jenaer Ophthalmologen
Ein neues bildgebendes Verfahren zur Frühdiagnose der AMD nutzt die zeitaufgelöste natürliche Fluoreszenz.





Thüringische Landeszeitung vom 21. November 2002
Preis für Medizintechnik nach Jena




Ophthalmologische Nachrichten
Kongressausgabe 2 09/2002 vom 100. Kongress der DOG

Kein Leben ohne Brille




Ophthalmologische Nachrichten Ausgabe 07/2002
Qualitätsmanagement in Klinik und Praxis




Thüringer Erfinder-Kurier 1/2002
Sonderpreis Medizintechnik 2001 verliehen




OphthalmoInnovation Sieger im 2. Förderwettbewerb "Netzwerkmanagement-Ost (NEMO)"
27.November 2002




OphthalmoInnovation Gewinner beim Innovationswettbewerb 2002 zur Förderung der Medizintechnik des BMBF
20.November 2002




Medica 20.- 23.November 2002



Podiumsdiskussion auf der Jubiläumstagung der DOG
26.September 2002



Broschüre "Medizintechnik Thüringen"
2002




Podiumsdiskussion: Qualität quo vadis?


Zweiter Workshop zum MPG 7.Juni 2002


 
Presse
Thüringer Allgemeine vom 21. November 2002
Forschen gegen die Erblindung im Alter
Zwei Jenaer Wissenschaftlergruppen wurden auf der Medizintechnikmesse Medica ausgezeichnet


Zwei Jenaer Forschergruppen sind gestern auf der Messe Medica in Düsseldorf mit dem Medizintechnikpreis des Bundesforschungsministeriums ausgezeichnet worden. Insgesamt gingen elf Forschergruppen als Sieger aus dem Innovationswettbewerb hervor. Das Ministerium fördert die unter 145 Bewerbern ausgewählten Projekte mit insgesamt zwei Millionen Euro Preisgeld. Das Geld soll dazu beitragen, die Projekte marktreif zu machen. Wissenschaftler vom Jenaer Fraunhofer Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik entwickeln zusammen mit dem Kardiologenteam um Prof. Hans-Reiner Figulla von der Uniklinik Jena eine technische Lösung, die die Implantation von Herzklappen vereinfacht. Die Herzklappen können so vorbereitet und an einem so genannten Stent (Gefäßstütze) befestigt werden, dass sie ohne die belastende Brustkorböffnung eingeführt werden können. Der technische Hintergrund sind Stents aus einem speziellen Metall mit "Erinnerungsvermögen". Sie tragen das Implantat und werden per Spezialkatheder durch die 8 bis 10 Millimeter große Beinschlagader bis zur Herzkammer vorgeschoben, um sich dort entsprechend ihres "Erinnerungsvermögens" auf eine vorbestimmte Form zu entfalten. In etwa zwei Jahren soll das Verfahren klinikreif sein.
Die zweite preisgekrönte Jenaer Forschungsgruppe arbeitet an einem Verfahren zur Früherkennung der altersbedingten Makuladegeneration. Diese Krankheit, die zur vollständigen Erblindung führt, betrifft den Bereich der Netzhaut, in dem sich der Punkt des schärfsten Sehens befindet. Der Auslöser der Krankheit und die Ursachen des mit ihr einhergehenden Absterbens der Lichtrezeptoren sind weitgehend unbekannt.
Ziel des Forscherteams um Dr. Dietrich Schweitzer, der den Bereich Experimentelle Ophthalmologie an der Augenklinik der Universität Jena leitet, ist es, die Krankheit in einem sehr frühen Stadium aufzuspüren. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass ein krankhaft gestörter Stoffwechsel zur Makuladegeneration führt. Bekannt ist, dass sich unter anderem das Pigment Lipofuszin im Alter im Gewebe der Netzhaut anreichert und die Lichtrezeptoren schädigt.
Das Team und seine Kooperationspartner vom Jenaer Kompetenzzentrum Ophthalmo-Innovation machen sich zu Nutze, dass Pigmente und andere Substanzen in der Netzhaut schwach fluoreszieren. Wird der Augenhintergrund mit kurzen Laserpulsen beleuchtet, so werden die Stoffe zur Fluoreszenz angeregt und strahlen für eine Zeitspanne im Bereich von Nanosekunden zurück.
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